Weltweit sind rund 200 Kirchen, Kapellen und Erinnerungsstätten Niklaus von Flüe, resp. Bruder Klaus geweiht. Von Asien bis Lateinamerika, von Europa bis Afrika. So in Kuwu auf der Insel Flores (Indonesien), in Kasachstan, Pataya (Thailand), in Tono (Japan), in Tscheljabinsk (Russland), in Caragene de las Indias (Kolumbien), in Puerto Esperanza (Argentinien), in Sao Carlos (Brasilien), in Limparamba (Tansania), in Otele (Kamerun) oder Katibunga (Sambia). Die meisten Missionskirchen, die den Namen von Niklaus von Flüe als Schutzpatron tragen, wurden bei ihrer Gründung von Missionaren der SMB Immensee (Missionsgesellschaft Bethlehem) geleitet. Das einfache Leben Niklaus von Flües als Bauer, seine Versöhnungstat zwischen Stadt und Land («Stanser Verkommnis») und seine Visionen berühren die Menschen ganz besonders. Und je mehr der Frieden im Kleinen und im Grossen bedroht ist, desto aktueller wird Niklaus von Flüe als Friedensbotschafter für die ganze Welt.
Bruder Klaus und Charbel Makhlouf
Für die weltumspannende Friedensbotschaft steht auch der Verein Solidarität Libanon-Schweiz (SLS), der 1988 von Nabih Yammine am Kollegium St. Fidelis in Stans (NW) als Arbeitsgruppe gegründet wurde, um bedürftigen Familien und Opfern des Krieges zu helfen sowie für den Frieden zu wirken. Nebst dieser karitativen Tätigkeit, die der Verein weiterhin mit grossem Engagement betreibt, pflegt er die spirituelle Gemeinschaft zwischen der Schweiz und dem Libanon mit den beiden «Friedenseremiten» Bruder Klaus von Flüe und dem syrisch-maronitischen Mönch Charbel Makhlouf (1828 – 1898), der 1977 als erster Libanese von der katholischen Kirche heiliggesprochen worden ist. Namentlich dank der Initiative der SLS und von Nabih Yammine werden diese beiden Männer heute weltweit in 18 Ländern an 65 Orten gemeinsam verehrt.