Doro­thee Wyss, eine histo­risch fass­bare Per­sön­lich­keit – Lese­heft jetzt erhält­lich

Am Todes­tag des Niklaus von Flüe, am 21. März 2021, hat der «För­der­ver­ein Niklaus von Flüe und Doro­thee Wyss» das Lese­heft «Doro­thee Wyss. Leben und Bedeu­tung einer aus­ser­ge­wöhn­li­chen Frau», eine unter­hörte, weil noch nie gele­sene Geschichte über Doro­thee Wyss ver­öf­fent­licht.

Spa­zier­gang und Video­film anstelle eines Vor­trags
Anstelle des geplan­ten Vor­trags von Roland Gröbli, fand die Ver­nis­sage als Spa­zier­gang an den Lebens- und Wirk­stät­ten im Flüeli statt. In drei Blöcken las Jenny Donno, Füh­re­rin in Flüeli-Ranft, Quel­len­zi­tate. Roland Gröbli erläu­terte die Quel­len und gab Ein­blick in die neuen Erkennt­nisse sei­ner For­schun­gen.

Videobei­trag mit Roland Gröbli

Mit Über­zeu­gung sagt Gröbli: «Doro­thee Wyss ist eine histo­risch fass­bare Per­sön­lich­keit. Dies gilt vor allem für die Jahre ab 1465».
Gröbli hat dies mit Beschä­men erkannt, als er die Quel­len mit Blick auf Doro­thee Wyss neu las. Mit dem sorg­fäl­tig recher­chier­ten Auf­satz gibt der För­der­ver­ein Doro­thee Wyss den Platz zurück, der ihr gebührt; den Platz an der Seite des Niklaus von Flüe als seine eng­ste Ver­traute und Beschüt­ze­rin. Doro­thee Wyss, eine von ihren Zeit­ge­nos­sen hoch­ge­ach­tete Frau, die mit bei­den Bei­nen im Leben stand und Brü­che und Her­aus­for­de­run­gen mei­sterte. Eine Frau, die tat, was getan wer­den musste und gemäss Pir­min Meier, die ange­se­hen­ste Frau der dama­li­gen Eid­ge­nos­sen­schaft war.

Ohne Doro­thee Wyss gäbe es den Schwei­zer Mysti­ker, Frie­dens­hei­li­gen und Lan­des­pa­tron Niklaus von Flüe nicht. Das Lese­heft zeigt die Geschichte die­ser glei­cher­mas­sen gewöhn­li­chen wie aus­ser­ge­wöhn­li­chen Frau (Jac­que­line Keune, 2018).

Lese­heft «Doro­thee Wyss. Leben und Bedeu­tung einer aus­ser­ge­wöhn­li­chen Frau»
Lebens­bild und Quel­len­ver­zeich­nis von Roland Gröbli,
Vor­wort Car­men Kiser, Nach­wort Doris Hell­mül­ler,
100 Sei­ten, bebil­dert, CHF 12
Web­shop

Das Lese­heft des För­der­ver­eins ist eine wert­volle Ergän­zung zur Wech­sel­aus­stel­lung im Museum Bru­der Klaus Sach­seln, wel­ches Doro­thee Wyss erst­mals eine eigene Aus­stel­lung wid­met (Eröff­nung, Palm­sonn­tag, 28. März 2021). Car­men Kiser, Lei­te­rin des Muse­ums, im Vor­wort des Lese­hefts: «In die­ser Tiefe, mit so vie­len über­zeu­gen­den Quel­len­an­ga­ben und der­art plau­si­bel ein­ge­bet­tet in den Kon­text des 15. Jahr­hun­derts konn­ten wir die Geschichte von Doro­thee Wyss noch nie lesen».

Grund­la­gen­dos­sier von Roland Gröbli

Medien:
Luzer­ner Zei­tung, R. Cuonz
kath.ch_medienmitteilung

 

NEU im Ange­bot: Füh­rung “Wer war Doro­thee Wyss” im Flüeli

Wäh­rend dem 1 1/2‑stündigen Rund­gang nähern sich die Teil­neh­men­den der Bäue­rin, die 50 Jahre auf dem Schü­bela­cher lebte und als eng­ste Ver­traute des Niklaus von Flüe gilt. Der aus­ser­ge­wöhn­li­chen Frau von Bru­der Klaus von Flüe.

Füh­rung reser­vie­ren

 

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